GPN12:Keysigning Party: Unterschied zwischen den Versionen

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== WIP, hier alles noch unfertig! ==
 
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== Ultrakurzanleitung für extrem Lesefaule ==
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# Ausreichend Ausdrucke vom eigenen Key (Key-ID, Name, Fingerprint, Datum) mitbringen
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# Geeigneten Identitätsnachweis (Perso, Reisepass, Kellogs-Clubkarte, ...) mitbringen
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# Alle Veranstaltungen besuchen, die irgendwas mit Keysigning zu tun haben
  
 
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Die folgende Kurzanleitung sollte jeden GPN-Besucher in die Lage versetzen, auf der GPN PGP-Schlüssel zu signieren und seine eigenen Schlüssel signiert zu bekommen. Da quasi alle mir bekannten GPG-Frontends irgendwo im Backend ein gpg-Binary (gpg.exe für die Windows-User) nutzen, benutzt diese Anleitung einfach die entsprechenden Kommandozeilenaufrufe.
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'''KEYID''' steht hier immer für die Key-ID des bearbeiteten Schlüssels. Man bekommt diese mittels <pre>gpg -K</pre> für die eigenen Schlüssel und mittels <pre>gpg -k</pre> für alle bekannten öffentlich Schlüssel.
  
 
== 1. Vor der GPN ==
 
== 1. Vor der GPN ==
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Das geht prinzipiell natürlich auch während der GPN...
 
Das geht prinzipiell natürlich auch während der GPN...
  
# Wenn noch nicht vorhanden, (mindestens einen) OpenPGP-Key erzeugen: [http://keyring.debian.org/creating-key.html], [http://www.gnupg.org/gph/en/manual.html] [https://help.riseup.net/en/howto-gpg-keys]
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* Wenn noch nicht vorhanden, (mindestens einen) OpenPGP-Key erzeugen: [http://keyring.debian.org/creating-key.html], [http://www.gnupg.org/gph/en/manual.html] [https://help.riseup.net/en/howto-gpg-keys] [http://www.gpg4win.org/doc/de/gpg4win-compendium_12.html]
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* (optional, aber eine echt gute Idee): Backup des eigenen Schlüssels erzeugen
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Schlüsseldatei ordentlich sichern (USB-Stick im Banksafe oder Ausdrucken und gut wegheften).
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* (optional, aber eine echt gute Idee): Revocation-Zertifikat erzeugen, um bei Verlust den Schlüssel entsorgen zu können
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<pre>gpg --gen-revoke KEYID > backup_KEYID.revcert</pre>
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Revocation-Zertifikat ordentlich sichern (USB-Stick im Banksafe oder Ausdrucken und gut wegheften). Am besten woanders ablegen als das Backup.
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* (optional, aber eine echt gute Idee): Den eigenen Schlüssel mit einem Ablaufdatum versehen.
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Das ist nicht final, sondern kann jederzeit verlängert werden. Wenn man seinen Schlüssel verliert, bekommt man nicht bis an sein Lebensende verschlüsselte Mails, die man nicht wieder loswird.
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<pre>gpg --edit-key KEYID > backup_KEYID.revcert
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  # Datum eingeben
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  save
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* Genügend »Keyslips« ausdrucken und mitbringen:
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Nehmt die Ausgabe von <pre>gpg --fingerprint KeyID</pre> und druckt in genügend großer Anzahl aus; ihr müsst jedem signierbereiten GPN-Besucher eins davon geben. Beim letzten auf der GPN7(?) waren das ~10 Menschen. Diesmal sind über 360 Leute da, nehmt euch also am Besten 30 Keyslips mit.
  
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Es gibt am Infotresen einen Drucker, wo man das (wenn die Verpeilung und das technische Chaos es zulassen) auch noch vor Ort nachholen kann.
  
 
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Version vom 6. Juni 2012, 13:12 Uhr

WIP, hier alles noch unfertig!

Ultrakurzanleitung für extrem Lesefaule

  1. Ausreichend Ausdrucke vom eigenen Key (Key-ID, Name, Fingerprint, Datum) mitbringen
  2. Geeigneten Identitätsnachweis (Perso, Reisepass, Kellogs-Clubkarte, ...) mitbringen
  3. Alle Veranstaltungen besuchen, die irgendwas mit Keysigning zu tun haben

Die folgende Kurzanleitung sollte jeden GPN-Besucher in die Lage versetzen, auf der GPN PGP-Schlüssel zu signieren und seine eigenen Schlüssel signiert zu bekommen. Da quasi alle mir bekannten GPG-Frontends irgendwo im Backend ein gpg-Binary (gpg.exe für die Windows-User) nutzen, benutzt diese Anleitung einfach die entsprechenden Kommandozeilenaufrufe.

KEYID steht hier immer für die Key-ID des bearbeiteten Schlüssels. Man bekommt diese mittels
gpg -K
für die eigenen Schlüssel und mittels
gpg -k
für alle bekannten öffentlich Schlüssel.

1. Vor der GPN

Das geht prinzipiell natürlich auch während der GPN...

  • Wenn noch nicht vorhanden, (mindestens einen) OpenPGP-Key erzeugen: [1], [2] [3] [4]
  • (optional, aber eine echt gute Idee): Backup des eigenen Schlüssels erzeugen
gpg -a --export-secret-keys KEYID > backup_KEYID.asc

Schlüsseldatei ordentlich sichern (USB-Stick im Banksafe oder Ausdrucken und gut wegheften).

  • (optional, aber eine echt gute Idee): Revocation-Zertifikat erzeugen, um bei Verlust den Schlüssel entsorgen zu können
gpg --gen-revoke KEYID > backup_KEYID.revcert

Revocation-Zertifikat ordentlich sichern (USB-Stick im Banksafe oder Ausdrucken und gut wegheften). Am besten woanders ablegen als das Backup.

  • (optional, aber eine echt gute Idee): Den eigenen Schlüssel mit einem Ablaufdatum versehen.

Das ist nicht final, sondern kann jederzeit verlängert werden. Wenn man seinen Schlüssel verliert, bekommt man nicht bis an sein Lebensende verschlüsselte Mails, die man nicht wieder loswird.

gpg --edit-key KEYID > backup_KEYID.revcert
  edit
  # Datum eingeben
  save
  • Genügend »Keyslips« ausdrucken und mitbringen:
Nehmt die Ausgabe von
gpg --fingerprint KeyID
und druckt in genügend großer Anzahl aus; ihr müsst jedem signierbereiten GPN-Besucher eins davon geben. Beim letzten auf der GPN7(?) waren das ~10 Menschen. Diesmal sind über 360 Leute da, nehmt euch also am Besten 30 Keyslips mit.

Es gibt am Infotresen einen Drucker, wo man das (wenn die Verpeilung und das technische Chaos es zulassen) auch noch vor Ort nachholen kann.