GPN7:Diskussionsrunde zu funktionalen Programmiersprachen

aus dem Wiki des Entropia e.V., CCC Karlsruhe
Zur Navigation springenZur Suche springen
Die druckbare Version wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Warum möchte man lieber Haskell als ML programmieren? Warum sind die Makros in gemeinen Klammern schöner? Hier darf gestritten werden. Eine Diskussionrunde auf der GPN7.

In vielen imperativen Sprachen werden vermehrt immer mehr aus der funktionalen Programmierung bekannte Konstrukte eingefuehrt. Beim GCC kann man inzwischen Funktionen als pure oder const deklarieren, Java wird Closures bereitstellen. In C# sind schon laenger anonyme Funktionen und Closures (delegates) verhanden. Auch C++ wird nach dem naechsten Standard Function Objects anbieten.

Funktionale Programmierung bietet gegenueber der konventionellen Programmierung einige Vorteile, welche in Zukunft immer gewichtiger werden. Durch explizite Nennung von Seiteneffekten sowie durch einfachere Modularisierung wird es leichter fehlerfreien Code zu schreiben, welcher mit Compiler-Hilfe sogleich sogar haeufig ohne grossen Mehraufwand leicht parallelisiert werden kann. Dieser Vortrag sollte einige Einblicke in die heute ueblichen funktionalen Programmiersprachen verschaffen sowie auch die aktuellen Entwicklungen nicht Aussen vor lassen.

Besonders behandelt wurde:

  • Lisp
  • Haskell
  • die ML-Familie (F#, ocaml) und auch insbesondere SML
  • Scheme

Moderation: nomeata, hannes & cupe (Entropia)

Material